Heute schenke ich dir 6 kurze Übungen, die dir helfen, sofort aus Wut, Stress und Ärger hinauszukommen.

Wie entsteht Stress überhaupt?
Der Mandelkern / die Amygdala im Gehirn produziert nicht nur Stimmungshormone wie Dopamin der Serotonin. Er reagiert auch blitzschnell auf mögliche Gefahren, noch bevor du realisierst, was überhaupt passiert ist.
Das kann sehr hilfreich sein, wenn dein Gehirn aus den Augenwinkeln zum Beispiel eine Schlage wahrnimmt und dich zur Seite springen lässt. Bei genauerem Hinsehen handelt es sich dann meistens nur um einen Stock. Die unwillkürliche Handlungsanweisung des Mandelkerns hätte dir somit das Leben gerettet. Falls es wirklich eine Schlange gewesen wäre. Die Wahrnehmung über die Augen hin zum bewussten Erkennen des Stockes dauert einige Zeit länger, so dass du erst auf den zweiten Blick den Stock erkennst.
Der Mandelkern speichert alle möglichen Gefahrensituationen ab und kann so immer schneller reagieren. Manchmal übertreibt er es aber etwas und verbreitet Stress, wo wir ihn gar nicht gebrauchen können.
Da hilft es, andere Regionen im Gehirn zu aktivieren. So werden die Gehirnbereiche, in denen gerade das „Angstprogramm“ abläuft unterdrückt.

Zunge im Mund hin und her bewegen

Diese Übung kannst Du ganz unauffällig gestalten, als wenn Du ein Bonbon hin und her schiebst. Oder Du stellst Dich vor den Spiegel und schneidest Grimassen.
Durch die Bewegungen der Zunge lockerst Du Deinen Mund, der meist bei Anspannung fest ist. Die Konzentration auf die Zunge lenkt das Gehirn weg von den Angstzentren. Und wenn Du vor dem Spiegel Grimassen schneidest, fängst Du vielleicht sogar an zu lachen. Das Beste Mittel gegen Angst und Sorgen.

Schnauben wie ein Pferd
Auch bei dieser Übung lockerst du deinen Mund und aktivierst so die Gehirnareale, die für Spannung und Entspannung zuständig sind.

Nase putzen
Stell dir vor, du würdest die ganze Aufregung einfach aus dir rauspusten und mit dem Taschentuch dann entsorgen. Dabei muss Deine Hand einen genauen Bewegungsablauf durchführen, der im Gehirn die Aufmerksamkeit weg von dem Angstzentrum lenkt. Außerdem wird deine Nase etwas massiert, ein weiterer Reiz, der im Gehirn für Ablenkung sorgt. Auch deine Gesichtsmuskulatur ist umfassend beim Nase putzen beteiligt und sorgt so für – du kannst es dir sicher schon denken – für Ablenkung im Gehirn.

Riechen am Lieblingsduft

Hier kannst Du entweder deinen Lieblingsduft auf einem Tuch bei dir tragen, oder an einem Fläschchen mit Lavendelöl riechen. Die beruhigende Wirkung von Lavendel kennst Du vielleicht schon. Durch das Riechen werden nicht nur die Geruchsnerven stimuliert, gleichzeitig wird auch der Bereich für Denken und Lernen im Gehirn aktiviert.

Fingerschnipsen
27 Knochen und 33 Muskeln befinden sich in einer Hand. Die Finger gezielt zu bewegen ist eine Meisterleistung und daher gibt es dafür im Gehirn einen großen Bereich. Mit dieser Übung förderst du deine Konzentration und Geschicklichkeit, für Angstgefühle ist da kein Platz mehr. Hör genau hin, achte auf die unterschiedlichen Geräusche, die beim Schnipsen entstehen. So aktivierst du einen weiteren Bereich im Gehirn, der weit weg vom Lampenfieberzentrum sitzt.

Ausatmen
Bei einem Schreck halten wir oft die Luft an, atmen flach oder gehetzt bei Stress.
Daher ist es so wirkungsvoll uns die Atmung bewusst zu machen und vor allem auszuatmen.
Wenn du das in ruhigen und entspannten Situationen übst, kannst du leichter bei Stress darauf zurück greifen.

Noch mehr praktische Tipps und kurze Übungen findest Du in dem Buch
Nur Mut! Das kleine Überlebensbuch Soforthilfe bei Herzklopfen, Angst, Panik & Co.
Von Dr. med. Claudia Croos-Müller

Viel Spaß beim Ausprobieren!
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