Der Dienstag, 27.11.18 war ein ganz normaler Tag! Mit allen Höhen, Tiefen und Unvorhergesehenheiten, die so ein grauer Novembertag mit sich bringt.

Ein wenig Farbe hilft beim Wachwerden

Eigentlich begann mein Tag schon am Vorabend. Auf dem Heimweg vom Ballett herrschte plötzlich verdächtige Stille auf der Rücksitzbank. Meine Tochter war eingeschlafen. Um 17 Uhr!!!! Als Mutter weißt du, was das bedeutet: Diese 5 Minuten Powernapping reichen aus, um die Bettgehzeit um mindestens 3 Stunden zu verschieben. Was dann dazu führt, dass das Aufstehen am nächsten Morgen schier unmöglich erscheint.

Der meistgenutzte Satz in unserer Familie, um mit solchen „Schreckensszenarien“ umgehen zu können, lautet daher „Hauptsache, 5 Minuten Spaß haben!“

7:15 Uhr ist der absolut letzte Zeitpunkt, um mein Kind zu wecken, wenn sie noch vor Beginn des Stuhlkreises im Kindergarten sein will. Wie erwartet schläft das kleine Murmeltier um diese Uhrzeit noch tief und fest. Irgendwie schaffen wir es ins Badezimmer. Dort entdeckt meine Tochter ihre Schminkstifte und ist sofort hellwach und fragt: „Mama, darf ich dich heute anmalen?“

Warum nicht? Darüber haben wir schon vor ein paar Tagen gesprochen. In Windeseile zaubert sie ein kleines Kunstwerk auf mein Dekolleté. Ich male ihr die gewünschte Pizza auf den Bauch. Sie ist glücklich, wach und hat gute Laune. Wir schaffen es pünktlich aus dem Haus.

 

Wie du ohne schlechtes Gewissen ungeliebte Tätigkeiten umgehst

Nach einem Coachinggespräch mit einer neuen Kundin steht heute Belege sortieren auf dem Programm. Davor drücke ich mich gerne, so auch heute. Damit ich nicht tatenlos rumsitze, räume ich meinen Schreibtisch auf, bereite den Raum für die Gruppe am Abend vor und lasse mich als Belohnung von einem Film mit Katrin Luty und Katrin Hill inspirieren. Hier findest Du alle Informationen zu der Filmreihe „Denk nach und werde reich“*

Jetzt habe ich mich nicht nur weitergebildet und für meine Gruppe am Abend gesorgt, sondern auch noch Ordnung geschaffen. Das ist mindestens so viel wert, wie Belege sortieren.

Rollentausch – Mein zweiter Job

Am Nachmittag schlüpfe ich in eine andere Rolle: zweimal die Woche arbeite ich als Lerntherapeutin. Dort unterstütze ich Kinder, die Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen oder generell beim Lernen haben. Meine Herausforderung hier: Stündlich andere Kinder, andere Sorgen der Eltern und andere Therapieziele. Die Spiele am Ende jeder Stunde helfen auch mir beim Durchatmen. Da sind sie wieder, meine 5 Minuten Spaß!

Mein Highligt des Tages – was mein Herz singen lässt

Am Abend treffe ich endlich einige Mütter wieder, die bei mir im Sommer an einem Elternkurs teilgenommen haben. Es geht um den oft herausfordernden Umgang mit Kindern im Altern von 1-3 Jahren. Gegenseitiges Zuhören und Mutmachen hilft den meisten Frauen schon viel weiter. Ich gebe Impulse für neue Verhaltensweisen und zeige neue Perspektiven im Umgang mit sich selbst und ihren Kindern auf. Heute haben wir über den Film “Wege aus der Brüllfalle” diskutiert.

Ich freue mich schon darauf, im Januar den nächsten Kurs anzubieten. Thema “Bleib gelassen Mama!” Hier kannst du dich zur Warteliste für den Onlinekurs anmelden.

Am Abend entdecke ich im Spiegel die Reste des Kunstwerkes meiner Tochter auf meiner Haut. Ein Herz und zwei Schlüssel hatte sie mir gemalt. Die zwei Schlüssel stehen für meine verschiedenen beruflichen Tätigkeiten und das Herz für unsere Familie. Ein schönes Gefühl, sie so den ganzen Tag ganz nah bei mir getragen zu haben.

 

 

*der Link ist ein Affiliate Link. Das bedeutet, dass ich einen kleinen Beitrag bekommen, wenn Du den Zugang zu den Filmen kaufst.

 

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